Apps selbst programmieren: Was braucht man dafür und wie geht man vor?

Immer mehr Unternehmen – aber auch Privatpersonen – entscheiden sich dafür, Apps für ihre Bedürfnisse und Anwendungszwecke selbst zu programmieren. Dies erweist sich vor allem dann als Vorteil, wenn die Software mit den gewünschten Funktionen noch nicht existiert. Außerdem haben Firmen auf diese Weise die Gelegenheit potenziellen Kunden individualisierte Programme zur Verfügung zu stellen. In diesem Beitrag erfahren Leser, welche Technik sie für die selbstständige Programmierung von Apps brauchen.

Darum steigt das Interesse an der App-Programmierung

Viele Anwender wollen durch die Programmierung von Apps ihr technisches Wissen auf die Probe stellen. Immerhin handelt es sich hierbei um eine noch junge Disziplin, die sich derzeit rasant weiterentwickelt. Personen, die dazu imstande sind, eine App zu programmieren, steigern auch auf dem Arbeitsmarkt ihre Attraktivität. Einige Anwender rufen eine Software ins Leben, weil ihnen die gewünschten Funktionen in digitaler Form (noch) nicht zur Verfügung stehen. Relevant ist die App-Programmierung zudem für Unternehmer. Denn sie können ihren Kunden auf diese Weise individualisierte und intuitiv gestaltete Applikationen anbieten. Das erforderliche Wissen kann man sich mithilfe von Büchern, Online-Kursen oder auch speziellen Coding-Bootcamps aneignen.

Diese Technik und Erfahrung braucht man

Um eine App zu kreieren, sollte man erste Programmierkenntnisse aufweisen. Auf diese Weise ist es leicht möglich, die Software zu 100 Prozent den persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Dabei erweisen sich vor allem Java-Kenntnisse als praktisch. Wer bezüglich der App-Programmierung noch zu den Anfängern gehört, kann die Software auch gemäß dem Baukasten-Prinzip entwickeln. Dafür gibt es bereits spezielle Programme, die das Coding für den Anwender teilweise übernehmen. Mittlerweile bieten mehrere Entwickler solch eine Software an. Allerdings ist solch ein Baukasten oft nicht gratis. Dessen Nutzung ist mit einer monatlichen Gebühr verbunden.

So lässt sich die App-Programmierung erlernen

Wer sich mit der Programmierung von Apps versuchen will, sollte Java-Kenntnisse haben. Diese Sprache stellt bei der erwähnten Disziplin immer noch den Vorreiter dar. Auch erweist es sich als Vorteil, wenn man mit Swift, Objective-C, C++, C, Perl oder Ruby vertraut ist. Die Kenntnis all dieser Programmiersprachen ist zwar nicht zwingend notwendig, allerdings fällt einem die Entwicklung einer App dadurch deutlich leichter.

Das Programmieren kann man natürlich selbstständig erlernen. Allerdings geht dies mit einer hohen Zeitinvestition einher. Auch schlägt man sich im Verlauf seiner Arbeit womöglich mit Wissenslücken herum. Wer dieses Szenario vermeiden will, sollte auf ein Intensivseminar oder gar ein Coding-Bootcamp setzen. Bei diesen Weiterbildungen bringen Experten den Teilnehmern das Coden innerhalb weniger Wochen bei.

Daher ist die Sprache „Java“ beliebt

Der Umgang mit Java ist vor allem beim Programmieren von Android-Apps erforderlich. Ist man mit der Sprache vertraut, kann man nach dem Download von Android SDK sofort loslegen. Wer also keine Zeit verlieren will, sollte sich schon im Vorfeld Grundkenntnisse zur Sprache aneignen. Will man Apps für iOS programmieren, sollte man mit Objective-C oder Swift umgehen können. Wer möglichst viele Anwender ansprechen möchte, sollte Programme für beide Ökosysteme entwerfen.

Fazit – mit Programmierkenntnissen zur eigenen App

Wer eine App auf eigene Faust programmieren will, sollte zumindest mit Java vertraut sein. Dadurch ist es möglich, die betreffende Software zu individualisieren. Möchten Anwender ihr Wissen vertiefen, lohnt sich für sie mitunter der Besuch eines Coding-Bootcamps.

 

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