Kurzvorstellung: Kyocera Ecosys P5021cdn

Diesmal reicht es leider nicht für einen Test oder Kurzcheck, aber der folgende Kyocera Farblaserdrucker hat mich auf die schnelle erst einmal überzeugt, weswegen ich ihn euch gerne vorstellen möchte.

Warum es für einen Kurzcheck nicht reicht? Ich habe den Drucker für eine Bekannte gekauft, installiert und in Betrieb genommen, aber entsprechend keine längere Erfahrung mit dem Gerät. Was ich dabei gesehen habe, überzeugt mich aber davon, dass ich euch das Gerät kurz vorstellen möchte.

Erste Frage für Mac-User wie mich (auch bei meiner Bekannten sollte der Drucker an einem iMac arbeiten): Gibt es Treiber für aktuelle macOS Betriebssysteme für diesen Drucker? Und ja, die gibt es.

Im Gegensatz zu Tintenstrahldruckern und günstigen Laserdruckern ist ein Farblaserdrucker in der Regel wesentlich stabiler, auf jeden Fall deutlich größer und im Fall des hier vorgestellten Druckers auch ziemlich schwer. Dies sollte man bei der Anschaffung beachten. Mal schnell im einfachen Computer-Tisch unterbringen entfällt hierbei.

Nicht ganz ernst gemeinter Design-Tipp: Der einfache weiße, quadratische Beistelltisch “Lack” des schwedischen Möbelhauses für 5,99 € eignet sich von Design und Größe her perfekt als Standplatz für den Drucker.

Den Kyocera Laserdrucker gibt es in verschiedenen Varianten, etwa mit automatischem Duplex-Druck, als Netzwerkversion, mit WLAN oder zum direkten Anschluss an den Desktop per USB.

In meinem Fall kommt die Variante mit USB-Anschluss zum Einsatz.

Einrichtung

Die Anleitungen zum Kyocera sind eher dürftig und vor allem unübersichtlich. Zu viele Sprachen auf einigen, wenigen Seiten bringen einen gerade am Anfang nicht wirklich zum Ziel. Die beigelegte Treiber-CD taugt nur für Windows, abgesehen davon, dass CD-Laufwerke nicht mehr unbedingt zum Standard gehören (zumindest bei Laptops).

Recht schnell lässt sich auf der Kyocera Homepage jedoch ein Treiber finden. Dieser ist zudem recht neu und verspricht somit auch aktuelle Betriebssysteme zu unterstützen. Ein Test mit der neuen Prozessorgeneration M1 steht allerdings noch aus.

Dem Treiber ist eine ausführliche Anleitung beigefügt, wenn auch in englischer Sprache. Die Installation verläuft problemlos. Nachdem der Drucker mit dem Rechner verbunden und eingeschaltet ist, erscheint er dann auch ungehend in der Liste im Druckermenü der Systemeinstellungen.

Drucker in Betrieb nehmen erste Ergebnisse

Bei der Lieferung des Druckers sind die Kartuschen bereits eingesetzt, es ist lediglich jeweils ein Verschluß heraus zu ziehen. Beim ersten Start des Druckers benötigt dieser einige Minuten, bis er das erste Mal startbereit ist. In dieser “Aufwärmphase” ist er auch sehr laut. Das Display zeigt in dieser Zeit an “Trommelaufbereitung”.

Glücklicher Weise ist das nur der erste Start und danch geht der Drucker nicht nur deutlich schneller zu Werke, sondern auch wesentlich leiser.

Ein erster Blick auf die Druckerzeugnisse überzeugt. Klassiker, wie reine (schwarz-weiß) Briefe gelingen schnell und sauber, Dokumente mit farbigen Grafiken, die Domäne der Farb-Laser sind farblich korrekt und scharf. Sogar Fotos sehen gut aus, wenn sie natürlich nicht die Leuchtkraft eines Tintenstrahl-Druckers bringen. Lediglich bei näherer Betrachtung bzw. stärkerer Vergrößerung fällt auf, dass Texte teilweise etwas “fransig” aussehen, was aber normaler Weise überhaupt nicht auffällt.

Kleines Fazit

Wie gesagt, ein Test ist auf die schnelle nicht möglich. Letztlich ging es nur darum zu zeigen, ob dieses recht preiswerte Laser-Drucker-Modell auch als Werkzeug für den Besitzer eines Apple-Rechners taugt.

Da lautet meine Einschätzung eindeutig: JA.

Ein passender Treiber ist vorhanden, die Einrichtung funktioniert problemlos und die Druckergebnisse sind auch soweit in Ordnung.

Vom Kyocera Ecosys P5021 gibt es verschiedene Varianten. Für den Hausgebrauch eignet sich etwa die Version mit dem Kürzel “cdn” mit USB-Anschluss und Duplex-Druck, die bereits für knapp unter 250 € erhältlich ist. (Etwa bei Cyberport für 236,81 €)

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