Grids – die Instagram App für den Mac Desktop fast perfekt

Instagram ist in der Beliebtheit seit längerem an Facebook vorbeigezogen, besonders jüngere Anwender bevorzugen den Dienst un diese Gruppe insbesondere die Stories. Instagram ist für den mobilen Betrieb optimiert und funktioniert vollumfänglich nur mit der hauseigenen App. Wer am Mac-Desktop dennoch komfortabel Instagram aktiv sein möchte, für den ist Grids eine tolle Software.

Es gibt zwei Versionen von Grids: eine kostenlose mit Basis-Funktionen und eine kostenpflichtige mit voller Funktionalität. Ihr könnt die kostenfreie Version zunächst testen und dann per InApp-Kauf auf die Vollversion aufrüsten oder die separate Vollversion erwerben. Der Preis beträgt für beide Varianten 9,99 € – die sich bei regelmäßiger Nutzung auf jeden Fall lohnen.

Was ist oder kann Grids

Zunächst einmal eignet sich Grids perfekt, um das eigene Profil bei Instagram zu überwachen – besser als es der offizielle Internet-Auftritt von Instagram kann. Die Posts werden angezeigt, ihr könnt Kommentare abgeben, Likes sowieso. Im Gegensatz zum Instagram-Web-Auftritt könnt ihr auch die Fotos abrufen, die euch verknüpfen.

Was ich auch intensiv nutze: Über Grids lassen sich Fotos ohne komplizierte Umweg auf der Festplatte speichern. Da ich immer mal wieder Shooting-Ideen von anderen Fotografen „borge“ finde ich das sehr angenehm.

Grids beherrscht mehrere Accounts. So könnt ihr thematisch unterschiedliche Instagram-Profile ganz einfach überwachen und verwalten.

Seit einem der letzten Updates versteht sich Grids auch auf die Stories.

Erscheinungsbild

Grids bietet ein großes Übersichtsfenster in dem beim Start der Standard-Feed angezeigt wird – in der Grundeinstellung nur die Fotos. Weitere Details werden erst beim Überfahren mit der Maus oder beim anklicken sichtbar.

Über Buttons am oberen Rand könnt ihr auf euer Profil, Orte oder die Suche umschalten. Im Menü wechselt ihr zu euren Favoriten, sprich den Fotos, die ihr geliked habt.

In der bezahlten Version gibt es zusätzliche Anzeige-Optionen mit denen ihr zum Beispiel kurz Infos anzeigen lassen könnt, oder alle Infos zu einem Bild oder das Erscheinungsbild gänzlich der mobilen Version anpasst.

Grids für Instagram Komfort

Mit Grids habt ihr nicht nur einen komfortablen Blick auf das, was auf Instagram passiert, sondern ihr könnt die App auch aktiv nutzen, um euren IG Auftritt zu verwalten.

Grids ermöglicht (nur in der Vollversion) den Upload von Fotos, Videos und ihr könnt sogar die Stories beliefern.

Inzwischen beherrscht Grids auch das Nachrichten-System von Instagram, was Intensivnutzern das Arbeiten natürlich erheblich erleichtert. Denn führt ihr Konversationen bequem über die Tastatur und verfasst somit auch mal längere Texte sehr komfortabel.

Ein weiterer Vorteil ist die direkte Integration in das Benachrichtigungssystem des Betriebssystems. Grids zeigt euch so an, wenn ihr neue Follower oder Likes bekommt bzw. neue Nachrichten eingehen. Worüber euch Grid informiert, könnt ihr gezielt einstellen.

Fazit

Ich liebe Grids und nutze es schon lange, um am Mac mal schnell nach den aktuellen Fotos zu schauen oder diese auf die Festplatte zu kopieren.

Vor einigen Wochen habe ich dann die Vollversion gekauft und nutzte Grids seitdem noch intensiver.

Es ist eben ein mehr als vollwertiger Ersatz für Instagram am Desktop und macht einfach auch viel Spaß, zudem kann ich komfortabel damit arbeiten.

Über Buffer, dem anderen Tool, welches ich für Instagram nutze, habe ich ja bereits ausführlich berichtet.

Update

Grids war einige Wochen aus dem Mac AppStore verschwunden, ist aber inzwischen dort wieder in beiden Versionen erhältlich. Auch die Registrierungsseite für alle, die Grids direkt von der Firmenhomepage installiert haben, ist wieder aktiv.
Nach Aussage des Herstellers wird die App weiter entwickelt und schon in Kürze soll ein Update erscheinen, das Anpassungen an aktuelle Änderungen bei Instagram umsetzt.

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