iMac Pro Wunschtraum oder unnötig? Eine ganz persönliche Betrachtung.

Ist der iMac Pro ein Design-Spielzeug, eine Technikstudie, ein Must-Have oder schlichtweg unnötig. Das kommt auf den Standpunkt, den Geldbeutel und den geplanten Einsatz an. Ich kann hier nur meine persönliche Meinung aussprechen.

Ich sehe mich durchaus als professioneller Nutzer meines, zugegebener Maßen in die Jahre gekommenen iMac Late 2010, denn ich bearbeite damit Fotos und die Dienstleistung Fotografieren + Bildbearbeitung lasse ich mir bezahlen.

Brauche ich einen aktuellen iMac Pro für 5500 €, vom Top Model mit dem Gegenwert eines Kleinwagens einmal ganz zu schweigen?

Nun ich könnte ihn sicher gebrauchen. Schon das kleinste Model dürfte genügend Power haben, um mich sicher über die nächsten 5 bis 10 Jahre zu bringen. Der iMac Pro sieht schick aus und bietet mit 8 Prozessorkernen und 3,2 GHz, 32 GB Arbeitsspeicher, einer schnellen 1TB SSD und der Radeon Pro Vega GraKa alles mit, was man sich so wünschen könnte.

Zum Vergleich: Mein iMac 27″ Late 2010, der Ende 2010 bei mir in Betrieb gegangen ist, hat mir 6 Jahre lang bestens gedient. Seit etwa einem Jahr kommt er mir etwas langsam vor und die Festplatte arbeitet zu viel oder zu langsam – und bremst damit das System aus. Kaufpreis damals ca. 1800 € inkl. 12 GB RAM.

Dann sieht der wirtschaftliche oder vernünftige Vergleich doch so aus, dass der klassische iMac doch die sinnvollere Wahl ist. Power für normale Anwendungen (Lightroom, Photoshop und den klassischen Büro- und Internetkram sowieso) hat er reichlich. Er wird die meisten von uns sicher über mindestens 5 Jahre begleiten. Wenn die Ansprüche dann doch höher werden, ist es eventuell sinnvoller, das dann älter gewordenen Gerät zu einem sicher noch guten Preis zu verkaufen und auf einen dann aktuellen Mac aufzurüsten.

Schreibe einen Kommentar

8 − drei =