Buffer – Instagram (und andere Social Media) Beiträge perfekt planen

Wer Instagram und andere Social Media Netzwerke intensiver nutzt, sei es als Hobby oder auch aus kommerziellen Gründen, wird irgendwann einmal merken, dass die Arbeit viel Zeit verbraucht. Eine erhebliche Zeitersparnis erreicht ihr, wenn ihr bestimmte Vorgänge gut plant und komplett oder teilweise automatisiert.

Ich habe vor einiger Zeit mehrere Produkte getestet, unter anderem Hootsuite und Later, bin aber letztendlich bei Buffer hängen geblieben, da es mich durch seine einfache Handhabung und die Funktionalität überzeugt hat.

Was ist Buffer bzw. Buffer.com?

Buffer besteht aus zwei Teilen: dem Online-Account, bei dem ihr euch zunächst einmal kostenlos registrieren müsst. Zusätzlich gibt es Apps für eure Mobilgeräte, mit denen ihr auf die Daten zugreift. Im Falle von Instagram ist dies auch notwendig, da die originale Instagram App zum eigentlichen Posten verwendet wird.
Buffer bietet euch eine übersichtliche Internetseite, mit der ihr Posts unter anderem für Instagram, was ich intensiv nutze, Facebook (hatte ich nur testweise im Einsatz) und andere Plattformen planen könnt.
Wobei es dort größere Unterschiede gibt. So ist es problemlos möglich, Facebook Posts zu planen und dann völlig automatisch zu veröffentlichen. Instagram lässt dies offiziell nicht zu, so dass Buffer nur ein Hilfsmittel darstellt, mit dem ihr die Beiträge plant. Buffer erinnert euch dann zum passenden Zeitpunkt daran, dass ihr die Daten veröffentlichen müsst.
Zusätzlich führt Buffer für euch eine kleine Statistik, mit der ihr den Erfolg eurer Beiträge verfolgen könnt.

So arbeite ich mit Buffer und Instagram

Wie erwähnt ist Buffer nicht in der Lage, Beiträge direkt und automatisch an Instagram auszuliefern, das verhindern die gewollten Beschränkungen von Instagrams API.
Dennoch lässt sich Buffer prima zum Planen von Instagram Posts nutzen. In der Regel sieht der Workflow bei mir so aus:
  • Die ersten Schritte starte ich am Desktop (iMac) über den Browser.
  • Ich suche für die nächsten 3 – 4 Posts passende Fotos aus und lade die in Buffer hoch. (Manchmal auch für eine ganze Woche oder bei thematischen Schwerpunkten, wie einem speziellem Shooting oder dem Throwback Thursday auch in einem größeren Zeitraum.)
  • Meist versehe ich bereits 1 – 2 Fotos direkt mit Texten und vor allem Hashtags.
  • Am Mobilgerät erinnert mich Buffer daran, das ein Posting anliegt. Über den entsprechenden Button „Share this post now“ speichert Buffer das Foto in der Bibliothek, den Text inkl. Hashtags in der Zwischenablage und öffnet die Instagram App. Da diese im Posting Modeus geöffnet wird, ist das soeben gespeicherte Foto bereits aktiviert. Ich muss nur noch den Text aus der Zwischenablage einfügen. Jetzt kann ich noch Personen und den Ort markieren und natürlich den Post veröffentlichen.
Es sind also immer noch ein paar Schritte vor der Veröffentlichung auf Instagram notwendig, diese halten sich aber in Grenzen.
Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Vorteilen:
  • Fotos werden mit allen Geräten synchronisiert
  • ihr könnt Postings strategisch planen und gut vorbereiten (bis zu 10 in der kostenlosen Version)
  • ihr bereitet alles vor, wenn ihr Zeit habt und braucht dann nur noch 2 Fingertipps, bis der Post raus ist

Mehrere Geräte und Tools zusammenführen

Das System hat mehrere Vorteile, die ich gerne nutze. So habe ich, genauso wie ihr wahrscheinlich, Fotos auf mehreren Geräten: Selfies auf dem Mobiltelefon, bearbeitete Fotos auf dem Desktop und vielleicht noch ein paar Screenshots auf dem Tablet. Die Fotos auf den mobilen Geräten schiebe ich dann einfach über die App in Buffer. Am Desktop stehen sie mir dann zur Verfügung und ich kann diese bequem mit der Tastatur um die benötigten Informationen ergänzen.
Ebenso lassen sich Informationen von mehreren Tools zusammen führen. Nutzt ihr zum Beispiel ein Tool, um passende Hashtags zu suchen? Das Ergebnis kopiert ihr dann einfach zu Buffer, zum passenden Foto.
Ihr nutzt Moldiv oder Video Collage um mehrere Fotos und Videos zu einem Instagram tauglichen Format zusammen zu fügen? Dann könnt ihr das Ergebnis auch zu Buffer kopieren.
Ebenso mit euren Kunstwerken aus den Adobe Spark Apps.
Der Vorteil: ihr könnt quasi an beliebigen Geräten jeweils das optimale Tool nutzen und schraubt in Buffer alles zusammen, so dass ihr zum gewünschten oder geplanten Zeitpunkt mit wenigen Klicks den Post veröffentlichen müsst.

Kosten und Nutzen

Buffer bietet unterschiedliche Abos an. Im kostenlosen Account könnt ihr Beiträge für Instagram, Facebook, Google+, LinkedIn planen – Pinterest kommt erst bei den Bezahlplänen dazu. Weitere Einschränkungen gibt es bei den Konten. Der kostenlose Plan erlaubt 5 Konten und 10 Posts gleichzeitig. Beim „Awesome“ Plan für 102 $ im Jahr sind es dann 10 Konten und 100 Posts – das sollte im Normalfall reichen.

Der Awesome Plan bietet meiner Meinung nach faire Konditionen – wobei ich mit dem kostenlosen Angebot zufrieden bin. Ich nutze das Tool derzeit nur für Instagram und da reichen 10 Posts zu planen – das ist mehr als eine Woche.

Würde ich Buffer zusätzlich für Facebook nutzen, hätte ich wahrscheinlich schon gewechselt.

Empfehlung

Ich habe Buffer als sehr praktisches Tool ohne viel Schnick-Schnack kennen gelernt. Letztendlich hat mich das auch dazu bewogen, dabei zu bleiben. Andere Tools können sicherlich mehr, eventuell sogar in jeweils kostenlosen Plänen, aber die werden oft gleich wieder überladen. In Buffer lässt sich alles wunderbar schnell realisieren.

Selbst wer die 100 Posts gleichzeitig benötigt, kommt mit dem „Awesome“ Plan noch immer relativ günstig weg.

Probiert Buffer wirklich einfach mal aus – ich denke, es lohnt sich: www.buffer.com

Nein, ich bekomme kein Geld für den Hinweis, auch wenn ihr einen kostenpflichtigen Plan nutzt 😉

PS: Mit dem Pablo Image Creator bietet Buffer ein Online-Tool an, mit dem ihr, ähnlich Adobe Spark, schnell schön gestaltete Bilder / Grafiken entwerfen könnt.

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