Test: Wandbild von Saal Digital

Vor kurzem habe ich bei Saal Digital ein Foto als Alu-Dibond im Butlerfinish® bestellt. Ob dies eine Alternative zum herkömmlichen Poster oder Leinwandbild darstellen kann, möchte ich euch hier aufzeigen.

Um es gleich vorweg zu sagen: das Butlerfinish eignet sich nicht für alle Arten von Foto, dies bezieht sich allerdings nur auf diese spezielle Art des Drucks. Fotos auf Alu-Dibond sind dagegen für nahezu alle Motive geeignet und haben einige Vorteile.

Warum dieses Produkt?

Seit einigen Wochen sucht Saal Digital immer wieder Tester für Wandbilder und Fotobücher. Da habe ich mich einfach mal beworben. Da ich ja recht viel fotografiere, hatte ich auch geeignete Fotos im Portfolio. So durfte ich ein beliebiges Wandbild im Wert von 50 € testen.

Meine Wahl fiel auf das exklusive Alu-Dibond im Butlerfinish®. Ein solches Produkt hatte ich noch nicht und wollte einfach mal sehen, wie es wirkt.

Auswahl des Fotos

Bei der Auswahl des Fotos war mir von Anfang an klar: ich wollte mal ein Foto eines Sportevents an der Wand hängen haben. Da ich beim Dirtmasters Festival in Winterberg diesmal einige wunderbare Fotos gemacht hatte, war das schon mal der Startpunkt für die Suche. Nach einiger Zeit und mehrmaligem Umschwenken war dies Foto dann das „Testobjekt“.

IXS Dirtmasters Winterberg

Bestellung und Lieferung

Die Bestellung des Produktes erfolgte über die herstellereigene Software. Diese ist recht einfach zu bedienen und erspart einem den Aufruf der Internetseite. Zudem können dort Nutzerdaten gespeichert werden. Wirklich sinnvoll wird diese natürlich nur, wenn man Fotobücher entwerfen möchte. Wenn man sie aber einmal installiert hat, ist das schon ein schneller und bequemer Weg.

Die Lieferung des Bildes erfolgte blitzschnell. Schon zwei Tage nach dem Absenden des Auftrages stand der Postbote mit dem Paket vor mir. Schneller geht es fast nicht. Das hat nichts damit zu tun, dass ich sozusagen Testkunde war. Bisherige Bestellungen beim Anbieter waren ebenso schnell bei mir.

Das Bild war im Übrigen perfekt und sicher verpackt und selbst, wenn der Postbote mal etwas rauer damit um gehen würde, dürfte das dem guten Stück nichts anhaben.

Das Endergebnis

Für diesen Test habe ich ja ein ausgesprochen farbenfrohes Motiv ausgewählt. Die Farben wurden auf dem Endprodukt auch sehr ansprechend wieder gegeben. Aber man muss eben sagen, dass das Alu-Dibond im Butlerfinish® ein sehr spezielles Druckprodukt ist. Es eignet sich nicht für alles Fotos, die man drucken möchte.

Dies habe ich bei meinem Foto auf den zweiten Blick dann auch gesehen. Die Besonderheit beim Butlerfinish® ist ja, dass sehr helle und/oder weiße Stellen nicht Weiß gedruckt werden, sondern die originale Alu-Oberfläche des Trägermaterials scheint an diesen Stellen durch.

Die Unterschiede sieht man bei meinem Foto sehr gut:

An einer Stelle wird Staub aufgewirbelt und die Stelle zusätzlich von der Sonne beleuchtet. Dadurch ist es sehr hell und das Alu scheint durch. An dieser Stelle passt der Effekt nahezu perfekt und es sieht super aus.

An einer anderen Stelle geht ein weißes Absperrband durch das Bild. Hier wird ebenfalls der Hintergrund sichtbar und es wirkt irgendwie falsch.

Abgesehen von diesen beiden Extremen sieht der Direktdruck auf den Alu-Träger wirklich gut aus. Die raue Oberfläche des Materials bringt Leben in das Bild. Die grellen Farben des Helms werden Nicht ganz so krass wieder gegeben. Wenn man das allerdings weiß, kann man das Foto vor dem Druck entsprechend vorbereiten.

Das Produkt Alu-Dibond im Butlerfinish® ist also etwas für spezielle Foto-Fälle. Wie der Anbieter Saal Digital ja auch selber schreibt. Besonders gut wirken hier wohl Schwarz-Weiß-Fotos und außerdem kann ich mir vorstellen, dass technische Darstellungen ebenfalls von dem Effekt zusätzliche Lebendigkeit erhalten.

Für das klassische Porträt oder Naturfotografie eignet sich dagegen eher das „normale“ Alu-Dibond Produkt mit lackiertem Träger.

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