Tolle Texturen Palette für Photoshop

Bei der Bearbeitung von Studio-Fotos verwende ich gerne Textur-Hintergründe, um die langweiligen schwarzen Hintergründe etwas lebendiger zu gestalten. Mit den Paper Textures Pro von Adobe wird das ganze einige Mausklicks schneller.

Bislang habe ich immer mit einer Sammlung von Texturen in Bridge gearbeitet. Das funktioniert auch wirklich gut. Durch ein Tutorial von Glyn Devis bin ich jedoch auf die Erweiterung Paper Textures Pro von Adobe gestoßen, die das ganze noch einmal deutlich komfortabler macht.

Installation

Das Panel lässt sich leider nicht einfach so herunterladen und installieren. Notwendig ist zunächst die Installation von Adobe Exchange. Diese verbindet Photoshop mit eurem Adobe Cloud Account.

Da taucht auch schon die zweite Voraussetzung auf: ihr benötigt einen bezahlten Adobe Cloud Account, den ihr etwa mit dem Fotografie Abo (Lightroom & Photoshop für etwa 12 € pro Monat) erhaltet.

Anders als von „normalen“ Plugins gewohnt, wählt ihr die Adobe Exchange Erweiterung online über euren Adobe Account aus (creative.adobe.com/addons) und „kauft“ ihn dort (kostenlos). Wenn ihr die Adobe Cloud Desktop App installiert habt und die automatische Synchronisation aktiviert habt, erhaltet ihr nach ein paar Minuten die Meldung des Systems, das die Erweiterung installiert und aktiviert wurde. Bis dahin könnt ihr das leider nicht nachverfolgen.

Im nächsten Schritt könnt ihr nun die Paper Texture Pro Erweiterung laden. Dies funktioniert genauso, wie bei der Exchange Erweiterung. Sucht auf der Webseite am besten nach „Paper“ und ihr bekommt diese angezeigt. Wieder „kaufen“ (kostenlos) und einige Zeit auf die Installationsmeldung warten.

Paper Textures im Einsatz

Das Panel ruft ihr über Fenster / Erweiterungen / Paper Textures Pro auf. Falls ihr es öfter nutzt, könnt ihr es aber an eure Einstellungenpalette andocken und habt so schnellen Zugriff darauf.

Im geöffneten Panel seht ihr oben eine Auswahl für den Ebenen-Modus – ihr könnt also gleich etwa „Weiches Licht“ einstellen, um die Texture in einen grauen Hintergrund einzublenden.

Darunter findet ihr ca. 50 unterschiedliche, papierartige Texturen. Wählt euch eine aus und mit einem Doppelklick erscheint die Textur in der Ebenenpalette in einer neuen Ebene, im gewählten Modus und mit einer Maske.

Damit könnt ihr nun bequem weiterarbeiten, ohne eine Textur umständlich hin und her zu ziehen, zu kopieren usw. Schneller geht es kaum.

Darüber hinaus könnt ihr im Panel im unteren Bereich den „Randomizer“ in der deutschsprachigen Oberfläche „Kreative Ideen“ nutzen. Gebt an, wie viele Texturen das Panel gleichzeitig verwenden soll und das Panel mischt diese miteinander und fügt diese ebenfalls als Ebenen ein.

Fazit

Mit Paper Textures Pro hat man nicht nur superschnell eine Textur zu seiner Arbeit hinzugefügt. Die Texturen haben auch noch eine wirklich gute Qualität und lassen sich vielfältig einsetzen. Definitiv meine Empfehlung wert.

Voraussetzungen: Photoshop CC (inkl. CC 2017) für CS 6 gibt es eine Version Paper Textures ohne das „Pro“ an gleicher Stelle

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