Der Fotograf als Kreativ-Allrounder und sein Werkzeug mit Canon Business Produkten

Nachdem ich letzte Woche über meine neues Spiel- und Werkzeug, das iPhone 7 plus berichtete, habe ich mich entschlossen, auch ein paar andere Werkzeuge vorzustellen, die in meiner Arbeit als Fotograf und der kreativem Arbeit drumherum, eine Rolle spielen.

Welche Werkzeuge braucht ein Fotograf eigentlich?

Einen Teil der Software, die ich verwende, habe ich ja in meiner Serie „Werkzeugkiste“ bereits vorgestellt. Dabei habe ich allerdings die klassischen Fotografen-Werkzeuge Photoshop und Photoshop Lightroom weggelassen. Die kennt jeder, ständig kommen neue Updates heraus und andere Webseiten können und wollen darüber deutlich intensiver berichten.

Im aktuellen Artikel geht es daher um meine Hardware, also das reale Handwerkszeug, mit dem ich meine Bilder gestalte und wieder an den Mann oder die Frau bringe.

Als Fotograf gestaltet man seine Fotos ja zunächst einmal mit der Kamera. Dazu bedarf es nicht unbedingt eines Studios, auch wenn dies viele Dinge erleichtert. Natur oder Stadt bieten aber für die meisten Aufnahmesituationen das passende Ambiente.

Als Kamera dienen mir seit Jahren Kameras des Herstellers Canon. Zunächst mit einer EOS 50d, dann kam als Backup eine 600d hinzu. Die 50d musste nach mehreren Jahren und unzähligen Auslösungen der 70d weichen. Mit der 5d MKIII habe ich in diesem Sommer den Schritt zum Vollformat vollzogen und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Nebenbei bemerkt: Jahrelang hat mich eine kleine, stabile Ixus überall hin begleitet, wo ich nicht mit großem Gepäck reisen wollte. Sie war zuverlässig und bei einigermaßen guten Lichtverhältnissen machte sie mehr als brauchbare Fotos. Leider ging sie bei einer Bootsfahrt über Bord. Inzwischen werden solche Aufgaben allerdings vom Smartphone übernommen (mein aktuelles Modell habe ich hier vorgestellt).

Eine Vollformatkamera benötigt man allerdings nicht in jedem Fall. Aktuelle Crop-Modelle, wie etwa die EOS 80d oder der von mir genutzte Vorgänger, bieten bereits eine Bildqualität und Auflösung die für sehr viele Aufgaben völlig ausreichend ist. Nicht jeder lässt seine Portraits im Türformat ausdrucken.

Nicht jede Arbeit verlangt nach einer Vollformat-Kamera. Ein hochwertiges Crop-Model, wie die EOS 80d (oder 70d in meinem Fall) leisten ebenfalls gute Arbeit.
Nicht jede Arbeit verlangt nach einer Vollformat-Kamera. Ein hochwertiges Crop-Model, wie die EOS 80d (oder 70d in meinem Fall) leisten ebenfalls gute Arbeit.

Der Weg des Fotos

Die Fotos aus meinen beiden Kameras landen anschließend auf dem iMac respektive einem externen Datenspeicher (DataTale 4-fach FireWire RAID) mit Hilfe von und in Lightroom. Ich betone dabei „beiden Kameras“. Ich nutze die EOS 70d nämlich nach wie vor gerne für Sportaufnahmen, besonders im Freien (sprich bei relativ gutem Licht), da mir der Crop-Faktor etwas günstigere Möglichkeiten im Tele-Bereich bietet, zudem ist sie etwas handlicher, was ganz praktisch ist, wenn man beweglich sein muss.

Lightroom nutze ich dann zu Auswahl und Markierung und für kleinere Anpassungen (Belichtung, Farben, Schärfe, Kontraste), bevor die Fotos dann in Photoshop bearbeitet werden.

Die fertigen Fotos gehen dann verschiedene Wege zum Kunden, bzw. an die Öffentlichkeit. Über meinen Shop bei fotograf.de verkaufe ich Fotos von Veranstaltungen. Standardmäßig erhalten Kunden von mir die Fotos in elektronischer Form, je nach Menge (Auftragsvolumen) auf USB-Stick, in der Regel aber per Download. Die Fotos stelle ich aktuell über SmugMug zur Verfügung.

Gedruckt verlassen die Fotos über folgende Wege den Computer: Leinwandfotos lasse ich bei Artido.de drucken, normale Fotos oder Poster beziehe ich bei Fotostadt.de oder Saal Digital und Geschenke bei unterschiedlichen Anbietern – wenn es einmal schnell gehen muss, greife ich auf fotobuchexpress24.de zurück. Apropos Fotobuch: Hersteller ist eigentlich immer Cewe bei mir, allerdings wechsele ich durchaus den eigentlichen Bestellservice gelegentlich.

In House Druck

Manchmal muss es schnell gehen, dann müssen Fotos auch mal selber gedruckt werden. Für das Postkartenformat hat sich bei mir ein Canon Selphy CP910 bewährt (Besprechung hier). Er druckt nicht wahnsinnig schnell, aber sehr sauber und bei einmal eingerichteter Voreinstellung mit genau der gewünschten Farbgebung. Der Selphy ist für mich vor allem dann wichtig, wenn der Kunde seine Passfotos gleich mitnehmen möchte.

Auch sonst muss natürlich gelegentlich mal was gedruckt werden, seien es Angebote, gestaltete Drucksachen, von denen man sich mal nen Eindruck verschaffen will, DVDs, Hüllen oder die Übersichten von Shootings, wenn diese nicht elektronisch das Haus verlassen.

Jahrelang habe ich da auf Drucker aus dem Hause von Canon gesetzt (angefangen etwa beim iP 4000). Allerdings hat das Druckvolumen nachgelassen und auch gescannt wird nicht mehr so häufig, so dass ich irgendwann auf Kombigeräte umgestiegen bin. Hier bieten alle Hersteller eine große Auswahl an – dagegen sind reine Drucker praktisch aus der Mode gekommen. Bei Canon gibt es eine Auswahl an Kombigeräten sowohl für hohe Druckvolumina, als auch etwa für das Home Office, wie zum Beispiel die MAXIFY Modelle.

MAXIFY Multifunktionsgeräte für Home Offfice und kleine Büros.
MAXIFY Multifunktionsgeräte für Home Offfice und kleine Büros.

Gelegentlich sind auch einmal längere Texte zu drucken – da verwende ich einen günstigen Laserdrucker, der in Regel eher einstaubt. Wenn er benötigt wird, legt er aber ohne zu murren los – ein Vorteil, gegenüber zu wenig genutzten Tintenstrahldruckern.

Bezugsquellen

Bei Canon hat man die Wahl: entweder man bezieht die Produkte von seinem üblichen Lieferanten (Online oder lokal, je nach eigenen Erfahrungen) oder man nutzt den Service spezieller Canon Partner, die über die Suche auf der >Webseite zu finden sind.

Canon Partnerübersicht
Canon Partnerübersicht

Warum Canon?

Im ein oder anderen Fall ist es Zufall, welcher Hersteller für Neuanschaffungen gerade in Betracht gezogen wird. Bei Canon habe ich jedoch inzwischen viele Produkte genutzt und weiß, dass sie, bis auf ganz wenige Ausnahmen, gut mit meinem System zusammen arbeiten – das ist bei iMac (sprich macOS) leider nicht immer der Fall. Bei der Kamera hatte ich ein Modell gesucht, dass für meine Sportaufnahmen taugt – zu der Zeit hatten die meisten Sportfotografen da einen Favoriten -> Canon, also griff ich zu. Bei den Druckern war ich zunächst bei Epson gelandet, wegen der besseren Betriebssystemunterstützung, allerdings änderte sich das Bild und die Canon Pixma-Reihe war einfach perfekt für meine Bedürfnisse – seit dem stehen eben bei mir nur noch Canon-Drucker für die Hauptaufgaben.

Canon bietet auch in anderen Bereichen gute und passende >Produkte im Business-Bereich, so wäre etwa ein schicker Beamer noch eine Option zur Präsentation von Fotos, aber dringender Bedarf besteht da meinerseits derzeit nicht.

Generell kann man aber ohnehin sagen, dass ich relativ markentreu bin. iMac, MacBook, iPhone (aktuelle Besprechung hier) und iPad sprechen da eine deutliche Sprache und die Auswahl an Kameras und Druckern auch. Das sind aber nur zwei Bereich und gerne probiere ich auch mal Neues aus – auf der anderen Seite verlasse ich mich eben gerne darauf, dass meine Arbeitswerkzeuge einfach funktionieren.

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