Störung auf Internetseite – warum?

Letzte Woche hatte ich ein paar Probleme mit meiner Webseite / WordPress Installation. Leider waren die Probleme hausgemacht – sprich ich habe meine Seite selber zerstört. Warum, was passiert ist und was ich dann machen konnte und müsste, möchte ich heute hier beschreiben.

Nach dem Motto: “Stillstand ist Rückschritt” schraube ich auch ab und zu an meiner Homepage, teste neue Sachen, sprich Themes oder Plugins, entweder aus Neugier oder, um die Sache etwas attraktiver zu machen.

Letzte Woche wollte ich ein neues Plugin einbauen, mit dem ich die Werbung etwas effektiver machen kann, besonders für Produkte, die mir besonders gut gefallen, wie etwa das Software-Bundle von letzter Woche. Also habe ich das Plugin (WP Pro Advertising System von CodeCanyon, meinem bevorzugten Marktplatz für Themes und Erweiterungen für WordPress, sowie anderen Grafiken und Audio) installiert und nach meinen Vorstellungen erst mal einen einfachen Werbeblock erstellt und eingefügt. Leider war auf der Webseite davon nicht das gewünschte Ergebnis zu sehen.

Das Theme ist schuld – oder doch nicht?
Nach kurzer Zeit der Rücksprache im Support-System hatten wir als Verursacher des Problems das verwendete Theme ausgemacht. Entsprechend habe ich mehrere Themes getestet, die ohnehin installiert waren, wie etwa die Standard-Themes. Leider ohne Erfolg. Ich installierte ein Theme, dass ich gerade, ebenfalls von Envato / Themeforest erworben hatte, um einfach auf einem aktuellen, kompatiblen Stand zu sein. Danach wurde eine leere Seite angezeigt.

Versuch der Fehlerbehebung – das Unheil nimmt seinen Lauf
Normaler lässt sich so ein Problem sehr einfach beheben, in dem man den Theme-Ordner per FTP löscht. Dann schaltet WordPress auf das Standard-Theme um. Da das nicht auf Anhieb funktionierte, wollte ich noch die dazugehörigen Plugins löschen. In dem Fall über ForkLift – File Manager and FTP/SFTP/WebDAV/Amazon S3 client. Irgendwie bin ich dabei in Forklift auf den falschen Button gekommen. Dabei wurden dann sehr viel mehr Plugins gelöscht, als geplant, so dass eigentlich gar nichts mehr funktionierte.

Komplettes Backup – der Retter
Glücklicher Weise habe ich ein automatisches Backup-System installiert WordPress Backup to Dropbox oder kurz WPB2D, das kostenlos bei WordPress zu beziehen ist und bei mir einmal wöchentlich alle Daten in die Dropbox speichert.Auf der Homepage des Autors findet ihr dazu umfangreiche Informationen. Ich habe dann den kompletten Plugin-Ordner auf dem Webspace gelöscht und aus der Sicherung zurück kopiert. Danach funktionierte meine Webseite wieder. Merkwürdiger Weise gab es danach auch keine Probleme mehr mit dem Advertising Plugin. Offenbar wahr also eines der anderen Plugins beschädigt, was für das ganze Schlamassel gesorgt hatte.

Firefox150

Auch wenn das Backup mit WPB2D mir hier geholfen hat, verwende ich ab sofort ein anderes Plugin dafür, dass meine Daten, inklusive Datenbank, an anderer Stelle sichert. Mehr davon in einem der nächsten Artikel. Desweiteren werde ich euch das WP Pro Advertising System demnächst genauer vorstellen und zwei Themes, die ich ganz cool finde.

Ach ja, Mac Themen gibt es jetzt auch wieder, nach dem alles wieder läuft.

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