Das iPhone 6: Ver- und Enthüllt mit dem lifeproof fré

Bei meinem letzten iPhone (5) hatte ich von Beginn an eine Schutzfolie sowie -Hülle angebracht, damals aus dem eher günstigen Sortiment von Arktis. Meinem iPhone 6 wollte ich etwas mehr Schutz bieten und bin daher auf die Suche nach einem geeigneten Stück Hardware gegangen.

Das iPhone 6 ist bekanntlich noch mal gewachsen und auch etwas dünner geworden, entsprechend verlangt es etwas mehr Aufmerksamkeit oder eben Schutz. In der Hosentasche lässt es sich noch sicher aufbewahren, aber wehe, es steckt in der Jackentasche und rutscht dort mal raus – der Schaden ist absehbar. Bei seinem Vorgänger hatte ich mich daran gewöhnt, dass von dem Design-Schmuckstück nicht viel übrig geblieben ist nach dem Schutz. Bei der Neuanschaffung durfte es daher eine echte Schutzhülle sein. Durch Zufall bin ich dabei in einem Blog-Artikel auf das lifeproof fre gestoßen.

Rundum-Schutz

Das lifeproof fre bietet neben einem Stoßschutz durch ein umlaufendes Kunststoff-Gehäuse einen Kratzschutz durch eine integrierte Displayfolie. Als besonderes Feature ist fre Wasserdicht bis zu einer Tiefe von 2m. Trotz Rundumschutz funktioniert TouchID übrigens, wenn auch nicht immer im ersten Versuch, aber ansonsten zuverlässig – sofern man es vor dem Anbringen eingerichtet hat. Alle äußeren Bedienelemente lassen sich problemlos bedienen und die Öffnungen zur Lautsprecherbuchse und Lightning-Anschluss sind mit Klappe bzw. Schraubverschluss ebenfalls Wasserdicht verschlossen. Der Schutz erfüllt dabei die Schutzklasse IP68.

Komfort beim „An- und Ausziehen“

Das fre lässt sich sehr komfortabel anlegen: Vorderseite auf den Tisch gelegt, iPhone einlegen, Rückseite mit dem O-Ring auflegen und draufdrücken – fertig. Jetzt noch die Abdeckung für den Kopfhöreranschluss einschrauben und die Klappe für den Lightning-Anschluss zuklappen, schon ist das iPhone 6 gut geschützt. Genauso einfach lässt sich das Gehäuse auch entfernen. Ihr führt ein Geldstück in die dafür vorgesehene Aussparung und mit einem kleinen Dreh lässt sich das Gehäuse Auseinander- und Abnehmen. Das ganze geht sehr einfach, so dass man die Funktion gerne nutzt. Der O-Ring, der für die Dichtheit sorgt, macht jedenfalls einen haltbaren Eindruck. Zudem ist er in auffälligem Giftgrün gehalten. Ob Marketing-Gag oder Absicht – mit dieser Farbe ist er in normaler Umgebung nicht zu übersehen – ein Verlust beim Gehäuse-Wechsel also eher unwahrscheinlich. So hat man wahlweise ein geschütztes Smartphone oder ein schickes iPhone 6.

Preis-Leistung

So ein Hightech-Teil ist natürlich nicht billig, nicht in der Produktion und der Hersteller weiß auch, was er dort anbietet. So kostet das Lifeproof fre laut Hersteller 80 € – wobei es bei einigen Anbietern etwas günstiger, aber kaum billig zu haben ist. Mehr als 70 € muss man jedoch nicht zwingend dafür ausgeben.
70 € für eine Smartphone-Schutzhülle? Ja! Auf jeden Fall. Das fre bietet guten Schutz und allein beim Verkauf ohne Gehäuse- und Glas-Kratzer hat man den Einkaufspreis wieder drin. Durch das bequeme Ver- und Enthüllen habe ich außerdem beide Vorteile: ein schickes iPhone 6 und ein geschütztes Smartphone.

Fazit

Eigentlich kein Freund von Handy-Hüllen bin ich irgendwann dazu übergegangen, diese zu nutzen. Man steigert zweifellos den Wiederverkaufswert und kann das iPhone praktisch überall mit hinnehmen – ohne Angst. Das Lifeproof fre hat den Komfort noch einmal erhöht und so kommt das „nackte“ iPhone 6 bei mir wieder öfter zum Vorschein. Kurz und Gut: ich finde die Hülle super gelungen und praktisch.

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