Mein erster Blick auf das iPhone 6

Seit wenigen Tagen bin ich nun im Besitz eines iPhone 6 ohne Plus. Sicher habe ich es noch nicht vollständig genutzt, aber im Alltagseinsatz ist es immerhin schon und so möchte ich ein paar Sätze dazu sagen.

Umzug

Der Umzug, sprich die Übertragung der Daten ging wieder problemlos vonstatten. Kein Wunder, ist doch das neue iPhone mit der 4-fachen Speichermenge ausgestattet. Bei gleich bemessenem Speicher kann es schon mal eng werden. Ihr solltet jedoch darauf achten, dass entweder beide iPhones die gleichen Versionsstand bei iOS haben oder zumindest das neu angeschaffte Gerät mit dem neuesten, aktuellen Stand versehen ist.
Die ein oder andere Angabe müsst ihr nach dem Umzug neu machen (zumeist Passwörter und ein paar andere Anmeldungen, wie bei WhatsApp) aber ansonsten lief alles auf Anhieb wie gewohnt.

Erster Eindruck

Selbst das iPhone ohne Plus ist schon groß – zumindest in Hemdtaschen passt es leider nicht mehr. Der für mich gewohnte Ort Hosen- oder Jackentasche passt weiter perfekt. Das iPhone sieht mit seinem abgerundeten Glas edel aus und liegt, für mein Empfinden, perfekt in der Hand. Lässt ich zudem gut bedienen, allerdings gehöre ich ohnehin eher zu den Zwei-Hand-Bedienern.

Ungewohnt ist der Power-Button, der nun an der Seite liegt, der führt derzeit noch zu gelegentlichen „Fehlgriffen“, wobei ich dann beim Ausschalt-Versuch auch gerne mal die Lautstärke verstelle.

Kritisch anzumerken ist die aus dem Gehäuse herausstehende Kamera. Im Alltag macht sich das nicht so sehr bemerkbar, aber es fällt unangenehm auf. Wer natürlich sein iPhone in eine Schützhülle packt, den stört es ohnehin kaum. Ungewohnt ist einfach, dass das iPhone auf einer glatten Fläche liegend kippelt. Beim Schreiben in WhatsApp fällt das kaum auf, da die Tastatur weit genug unten liegt, möchte man ein wenig entspannt surfen, fällt es schon eher unangenehm
auf.

iphone 5vs6

Neue Features (für mich)

Da mein Vorgänger-Modell ein iPhone 5 war, gab es jetzt einige Neuerungen: Touch-ID, LTE und eine verbesserte Kamera.

Touch ID: Komplett neu ist für mich Touch ID und mehr oder weniger unbewusst nutze ich es unbewusst. Mein iPhone 5 war nie durch Code gesperrt und ein Fingerslide genügte, um „rein“ zu kommen. Jetzt nutze ich den Code und eben Touch ID, da es ja genügt, den Home-Button wie gewohnt zu drücken und den Finger liegen zu lassen und schon bin ich „drin“, ohne Slide oder sonst irgend etwas. Schon praktisch. 1Password habe ich im Übrigen natürlich ebenfalls so konfiguriert, da mir die Eingabe des Masterpassworts schon immer sehr lästig war.

iPhone 6 Touch ID

LTE: Natürlich hatte das iPhone 5 bereits LTE, allerdings nur in wenigen Frequenzbereichen und leider lag das Telekom-Netz außerhalb der Städte nicht in diesem Bereich, ergo war es für mich nahezu nutzlos. Ab sofort surfe ich endlich überall mit annehmbarer Geschwindigkeit. Oftmals sogar flotter, als per WLAN, da in meinen Netzbereichen offenbar noch wenig andere Teilnehmer unterwegs sind. Das macht wirklich Spaß und so wird meine Kontingent von 1,5 GB wohl auch relativ schnell erschöpft sein.

Kamera: Die Kamera hat, im Vergleich zum iPhone 5 einen merklichen Schritt nach vorne gemacht. Umsteiger vom 5S bemerken davon aber weniger, da Apple traditionell die größeren Kamera-Updates im S-Modell vornimmt. Besonders in Situationen mit weniger Licht geraten Bilder besser und auch die Focus-Pixel-Technologie scheint zu helfen. Für nähere Betrachtungen habe ich die Kamera aber bisher zu wenig genutzt.

Fazit

Für mich hat sich das „Update“ auf das iPhone 6 gelohnt. Das etwas größere Display zum Beispiel möchte ich nach kurzer Zeit schon nicht mehr missen. Touch ID finde ich enorm praktisch und mit dem nun praktisch überall verfügbarem LTE kann ich das iPhone nun noch intensiver nutzen. Verbesserungen bei der Kamera sind ebenfalls recht angenehm, zumindest in den wenigen Fällen, wo ich die iPhone-Kamera mal nutze. Zudem bin ich speichermäßig eine Stufe nach oben geklettert, was beim iPhone 6 ja gleich 64 GB sind, was mir durchaus entgegen kommt – mehr Platz für Fotos und die Musik für Unterwegs. Wieder einmal ist das iPhone auch schneller geworden, wovon man als Anwender in der Praxis nicht so viel merkt. Die Akku-Laufzeit hat sich kaum verändert; nach knappen 2 Tagen muss das gute Stück bei mir stets an die Strippe.

Für Umsteiger vom iPhone 5S dürften die Vorteile jedoch weniger wertvoll sein, da dort die Fortschritte von LTE, verbessertem Touch ID und Kamera weitaus geringer ausfallen.
Insgesamt bin ich mit dem iPhone 6 sehr zufrieden. Und größere Macken sind mir in der ersten Woche bislang auch nicht aufgefallen.

Dazu kommt, dass sich mein altes iPhone 5 auch wieder zu einem guten Preis hat verkaufen lassen. Doch zum Verkauf von iPhones und Co. sowie ein paar Hinweisen zur Datensicherheit mehr in einem separaten Artikel in Kürze.

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