Mac OS X: Programm läuft nicht – gewaltsam beenden

Gelegentlich passiert es, dass Programme auch nach längerer Wartezeit nicht mehr reagieren, volkstümlich als abstürzen bezeichnet. Dies kann auch bei Systemerweiterungen und Menüleistenhelfern passieren. Für das gewaltsame Beenden und Neustarten führen dabei zwei Wege zum Ziel.

Wenn ein normales Programm, wie Safari oder Mail nicht mehr reagiert, greifen Mac-Anwender zum Tastenkürzel „Befehl + Wahl + Esc“. Damit öffnet sich das Fenster „Programme sofort beenden“. Hier könnt ihr das Programm auswählen, das nicht mehr reagiert (was im Fenster auch in roter Schrift angezeigt wird“ und klickt danach auf „Sofort beenden“. In der Regel wird das Programm dann sofort komplett gestoppt und ihr könnt es neu Starten. In seltenen Fällen kann es vorkommen, das ein Neustart nicht erfolgreich verläuft, wenn das Programm auf zusätzliche Hilfsprogramme angewiesen ist, die nicht beendet wurden. Hier hilft dann im einfachsten Fall doch nur ein Neustart. Bei mir ist das zum Beispiel der Fall, wenn sich VMWare mal wieder aufgehängt hat.

Programme beenden

Das Problem dabei ist, das „Programme sofort beenden“ nur „echte“ Programme mit Programmfenstern anzeigt. Die vielen kleinen Helferlein aus der Menüleiste tauchen dabei nicht auf. Hier müsst ihr zu einem anderen Hilfsmittel greifen. Die „Aktivitätsanzeige“ findet ihr in den Dienstprogrammen. Diese listet nicht nur Programme auf, sondern auch alle Dienste und Hintergrundaktivitäten. Hier könnt ihr nach Programmen suchen. Im Beispiel habe ich nach der Erweiterung „Typinator“ gesucht. Wählt ihr diese aus, könnt ihr oben links auf das rote Kreuz klicken. Es erscheint eine Abfrage, ob ihr den Prozess wirklich beenden wollt. Diesen bestätigt ihr und könnt so auch andere Programme beenden.

Aktivitätsanzeige

Es lassen sich damit unter Umständen auch zugehörige Hintergrundprozesse ermitteln und beenden, so das ein Programm ohne das ihr den Rechner neu booten müsst, erneut gestartet werden kann.

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