Parallels Business Solutions: Virtualisierung nicht nur für den Privatmann

Der mac findet nicht nur auf dem privaten Desktop statt, sondern zunehmend auch in Unternehmen. Dennoch kann es hin und wieder sein, dass ein Zugriff auf Windows-Software notwendig ist, für diesen Fall bringt sich die Parallels Desktop Enterprise Edition in Stellung, um dem Administrator eines Unternehmens behilflich zu sein.

Parallels Desktop ist auf dem Mac kein Unbekannter. Die Virtualisierungs-Software, die seit letztem Herbst in Version 9 vorliegt, ist seit längerem bekannt und unterstützt viele Anwender, die gelegentlich auf Windows-Software zurückgreifen müssen. Aber auch ein gelegentlicher Ausflug zum Linux-Desktop ist damit problemlos möglich. Gegenüber dem kostenlosen VirtualBox zeichnet es sich besonders durch eine bessere Integration und Bedienung aus.

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Parallels – Windows auf einem Mac

Der Betrieb von Windows und Mac OS X parallel ist ganz einfach möglich. Dazu legt Parallels sogenannte Virtuelle Maschinen an, in denen sich Windows (Linux) installieren lässt. Dies geschieht dann, wie auf einem herkömmlichen PC gewohnt. Unter Parallels 9 lassen sich ältere Windows-Versionen ebenso installieren, wie das neueste Windows 8.1. Gerade die Unterstützung von Windows XP ist jedoch interessant, da man so ältere Software sogar einiger Maßen sicher nutzen kann – Viren bleiben im Parallels-Käfig und im Zweifel muss nur die virtuelle Maschine neu aufgesetzt oder aus einem Backup wiederhergestellt werden. Ist der Rechner leistungsfähig genug, lassen sich auch mehrere virtuelle Maschinen parallel betreiben.

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Enterprise Edition für erweiterte Infrastruktur

In Unternehmen kommt es nicht nur darauf an, das jeder einzelne Arbeitsplatz problemlos funktioniert, vielmehr kommt dem zentralen Management des Rechnerparks eine große Rolle zu. Hierfür stellt Parallels die Enterprise Edition zur Verfügung. Mit dessen Hilfe, einem Microsoft System Center Configuration Manager (MSCC Manager) und der Parallels Management Suite lassen sich Rechner und virtuelle Maschinen unterschiedlicher Betriebssysteme remote kontrollieren und für jede virtuelle Maschine separate Richtlinien festlegen. Virtuelle Maschinen können mehr Hardware-Ressourcen nutzen und zudem lassen sich zeitlich begrenzte virtual machines erzeugen. in dieser Kombination lassen sich dann Windows- und Mac-Rechner, sowie virtuelle Maschinen verwalten. Einen vollständigen Überblick über die Unterschiede zeigt folgende Tabelle:

Vergleich Standard / Enterprise Edition

Fazit

Die Enterprise Edition ist eine gelungene Erweiterung des bekannten Parallels Desktop für alle, die mehr als nur eine Hand voll Arbeitsplätze verwalten müssen. Die Möglichkeiten der Software auf jedem einzelnen Arbeitsplatz werden nur geringfügig erweitert, für den Administrator ergeben sich aber deutliche Komfortgewinne. In wie weit sich der Einsatz lohnt, sollte man an Hand einer Demo-Installation testen.

Eine spezielle Info-Seite über die Enterprise Edition hält das Unternehmen hier bereit: Parallels Enterprise Edition

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