Snapfish Fotobuch Erfahrungbericht

Vor ein paar Wochen habe ich das Angebot bekommen, ein Fotobuch von Snapfish und deren Online-Software „FreeStyler“ zu testen. Da ich wie ihr wisst, immer gerne Fotobücher von meinen Shootings erstelle, kam mir das Angebot natürlich gerade recht. Meine Meinung über die Software und das endgültige Buch lest ihr heute hier.

Snapfish als Foto-Service (der seit langem zum HP Konzern gehört) kenne ich schon lange und habe dort auch schon gelegentlich Fotobücher bestellt. Bei diesem Test habe ich ein Fotobuch im Format 20x30cm im Hochformat bestellt. Als Zusatzoptionen kam eine UV-Versiegelung hinzu, außerdem eine Geschenkverpackung, alles in Allem kostet so ein Fotobuch mit 58 Seiten inklusive Porto dann 65,95 €.

Die Bestell-Software

Die Bestellung eines Buches startet ihr mit der Formatauswahl auf der Internetseite von Snapfish. Direkt nach eurer Auswahl startet der Fotobuch-Designer. Im nächsten Schritt müsst ihr natürlich erst einmal sämtliche Fotos hochladen, wobei ihr festlegen könnt, ob die Originale hochgeladen werden sollen oder eine reduzierte Version. Das geht zwar schneller, reicht aber bisweilen nicht für eine hohe Druckqualität aus, worauf die Software im späteren Verlauf hinweist, wenn ihr Fotos zum Beispiel ganzseitig verwenden wollt.

Snapfish Designer 2

Wie fast alle Fotodienst, bietet euch auch der FreeStyler an, automatisch die Seiten mit Fotos zu füllen, natürlich nehme ich das Angebot nicht an, sondern gehe gleich zur manuellen Gestaltung über. Die Gestaltung der Seiten ist recht komfortabel möglich. Dazu wählt ihr ein Thema, also ein Farbschema aus, ich habe da erst mal die klassische Variante mit einfarbigem Hintergrund gewählt. Anschließend gestaltet ihr die vordere und hintere Umschlagseite, wenn ihr wie ich die bedruckte Hardcover-Variante gewählt habt. Fotos könnt ihr nun direkt im Layout platzieren oder ihr wählt eine der zahlreichen Layout-Varianten für ein bis neun Fotos aus und lasst euch so helfen oder inspirieren. hilfreich beim anordnen sind Hilfslinien, die automatisch erscheinen, wenn ihr zu nah an den Rand geratet oder in gerader Linie mit bereits platzierten Fotos kommt. Jederzeit lässt sich im Übrigen der Seitenhintergrund für jede Seite oder das gesamte Buch austauschen. bei passenden Fotos ist es manchmal wirkungsvoll, ein Foto über eine Doppelseite laufen zu lassen, was ich gerne als Hintergrund nutze.

Snapfish Designer

Das fertige Buch

Bereits nach drei Tagen hatte ich das fertige Buch in den Händen. Sorgfältig verpackt in Luftpolsterfolie in der Geschenkverpackung. Die Geschenkverpackung macht einen hochwertigen Eindruck und ist aus stabiler Pappe gefertigt, sie steigert den Wert des Buches als Geschenk noch einmal gehörig. Dank der UV-Beschichtung haben die einzelnen Seiten, obwohl gedruckt, den Eindruck eines Fotos: sehr brillant und auch deutlich weniger empfindlich, als ich dies von gedruckten Fotobüchern gewohnt bin. Die Fotos sehen wirklich gut aus. Auch an den Farben und der Schärfe habe ich nicht zu kritisieren, hier wurde nur dezent „optimiert“. Eines gefällt mir jedoch prinzipbedingt nicht. Der Einband ist recht straff und Fotos, die nahe an der inneren Kante stehen, kann man nicht wirklich gut betrachten. Dies wird durch die Beschichtung noch verstärkt, die das Papier steifer macht, so liegen die einzelnen Blätter nicht mehr so lose auf. Ich fürchte das wird sich auch auf die Haltbarkeit auswirken, wenn man häufiger versucht, die Seiten „glatt“ zu streichen. Besonders schade ist dies bei den Fotos, die manDoppelseitig platziert, besonders wenn wichtige Details nahe der Mitte stehen. Plant ihr solche Alben, so müsst ihr wohl auf Bücher mit Leporello-Bindung ausweichen, die praktisch nur als Echtfoto-Bücher angeboten werden.

Fazit

Beim Snapfish Fotobuch hat mich die Geschenkverpackung beeindruckt und die einzelnen Fotos / Fotoseiten machen ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Leider hat die Gestaltungsfreiheit Grenzen, wenn es um Fotos geht, die möglichst groß dargestellt werden sollen, da der Abstand zur Mitte relativ groß sein muss, doppelseitige Fotos oder Hintergründe sind nur bedingt empfehlenswert. Die Online-Software ist brauchbar und bequem zu bedienen, dennoch bevorzuge ich Programme auf meinem eigenen Desktop, die meist einfach etwas mehr Freiheiten erlauben und dennoch etwas komfortabler sind (bei Snapfish bietet die Offline-Variante allerdings weniger Optionen!). Mein Favorit bei Fotobüchern bleibt nach diesem Test das Fotobuch auf echtem Fotopapier, das mit Leporello-Bindung, bei der sämtliche Seiten flach aufliegen, die besten Möglichkeiten für großformatige, doppelseitige Fotos bietet.

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3 Gedanken zu „Snapfish Fotobuch Erfahrungbericht“

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