Kurztest: Canon Pixma IP 7250

Es ist lange her, dass ich einen neuen Drucker in der Hand hatte. Das liegt einfach daran, das mein Gerät, obwohl es häufig im Einsatz ist, seit langem hält und gute Ergebnisse erzielt, sowohl beim Druck auf Normalpapier, wie auf Fotopapier und auch auf spezielle CD/DVD Rohlinge. Jetzt hatte ich wieder einmal die Gelegenheit ein Gerät etwas länger zu testen, einen Canon Pixma 7250.

Canon gehört für mich bei den Druckerherstellern eigentlich immer zu den ersten, nach denen ich schaue. Ich bin mit den Geräten weitgehend zufrieden und von ihrer Wertigkeit durchaus angetan. Mein Vorgängermodell, einen IP 4000 habe ich über 6 Jahre genutzt, das aktuelle Multifunktionsgerät MP 630 nun auch beinahe 4 Jahre.

Canon bietet in seinem Portfolio derzeit nur einen einzigen Drucker an, alle anderen Geräte sind Multifunktioner. Da der neue beim Kunden jedoch als reiner Drucker dienen soll, kam nur dieser in Betracht, auch wenn andere Geräte zum Teil günstiger sind.

Drucker, Zubehör und Neues

Wie üblich wird der Drucker bei Canon mit einem Handbuch, der Treiber-CD, einem normalen Satz Tintenpatronen und sogar einem USB-Kabel ausgeliefert. Damit sollte ein einfacher Start gelingen (was bei mir sowohl unter OS X, wie unter Windows auch wie erwartet fix gelang). Der Drucker selber hat sich ein wenig gewandelt. Während die Vorgängermodelle vorne ein Fach für A4-Papier hatten und hinten eine variable Zuführung für Fotopapier und Normalpapier mit variabler Breite, wurde das Design beim 7250 leider etwas geändert. Geblieben ist eine, wenn auch etwas kleinere, Schublade für normales DIN A4-Papier. Zusätzlich gibt es eine Schublade für Fotopapier, was etwas umständlicher ist, als der bisher gewohnte schnelle Zugriff. Dreht man die Schublade um, sieht man dort die Halterung für den CD-Direktdruck.

pixma IP 7250

Handhabung und Druckqualität

Bis auf die bereits erwähnte schwächere Bedienung im Bereich der zusätzlichen Papiere bietet der IP 7250 eine rundum gute Bedienung. Die Patronen lassen sich leicht einsetzen und die Schutzhülsen, die bsilang für eine Sauerei beim Patronenwechsel gesorgt haben, sind Vergangenheit. Startet man einen Druckvorgang, klappt die Lade automatisch herunter. Zum Vorteil gereicht dem Gerät auch die Unterstützung für drahtlosen Druck, so dass auch direkt vom iPhone/iPad gedruckt werden kann – mit der entsprechenden Canon App am besten.

Die Druckqualität des Gerätes ist, wie ich es von Canon gewohnt bin, sehr gut. Egal ob Text oder Fotos, alles ist sauber in den Farben und nicht verschmiert. Der Randlosdruck von Fotos lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Was allerdings nach wie vor bei allen Canon Geräten etwas stört, sind die häufigen Reinigungsvorgänge, die den Druckvorgang verzögern, Tinte verschwenden und zudem unangenehm laut sind. Hieran scheint Canon jedoch nichts ändern zu wollen oder können.

Fazit

Der Pixma 7250 überzeugt mich ebenso, wie seine Vorgänger, vor allem durch seine Druckqualität. Laute Reinigung und Verzögerungen dadurch bin ich inzwischen gewohnt. Der Drucker ist allerdings mit einem Listenpreis von 89 Euro kein Billig-Modell und nur für Benutzer interessant, die auf gute Druckqualität großen Wert legen. Die Druckkosten variieren bei dem Gerät je nach Einsatz von Patronen, da hier Standard und XXL-Patronen angeboten werden. Alles in allem durchaus eine Kaufempfehlung.

PS: Bei einem Blick auf www.preis.de hätte ich beim Kauf noch ein paar Euro gegenüber meiner üblichen Quelle sparen können 😉

3 Gedanken zu „Kurztest: Canon Pixma IP 7250“

  1. Ich hab den IP 7250 ca. 5 Monate. Bereits nach 3 Monaten waren alle Farbpatronen leer obwohl ich kein einziges Mal einen Farbdruck machte. Diese ewige Reinigungsprozedur von Canon ist chaotisch. Den Drucker benötige ich zum CD, DVD bedrucken. Hier das selbe. Nach 2, 3 Scheiben, Reinigung. Das Druckbild ist perfekt aber der 7250 ist was den Zeitaufwand beim drucken betrifft ein Schritt in die Steinzeit. Mein IP 4000 arbeitete beim CD Druck um Welten schneller und der Farbverbrauch war gleich Null. Der 7250 ist ein absolutes no go.

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    • Die häufige Reinigungsfunktion hatte ich ja bereits angesprochen. Das es allerdings so schlimm ist, konnte ich in der Zeit nicht feststellen.

      Der 4000er war in der Tat eine ganz andere Sache. Nicht ganz so sauber im Druck, aber nahezu unverwüstlich, egal welche Patronen man verwendet hat. Es ist leider sehr unwahrscheinlich, dass Canon noch mal so ein Modell hinbekommen wird oder will.

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