Test: Ohrhörer für iPhone und Co.

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Vor einigen Wochen haben sich meine Apple Earpods verabschiedet, zumindest teilweise. Die Chance habe ich genutzt, um mich ein wenig auf dem Markt umzusehen und habe noch zwei andere Ohrhörer zum Vergleich hinzu gezogen. Das Ergebnis lest ihr hier:

Meine Earpods waren durch das ständige Tragen beim Sport und die damit verbundene Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Steuerung funktionierte nicht mehr und teilweise traten Fehlsteuerungen auf, also musste Ersatz her. Ich besorgte mir erst sehr günstige Ohrhörer ArktisPRO Earphones und gleichzeitig ein paar Sennheiser CX 200 Street II. Vor kurzem gab es bei einer großen Elektronik-Kette die originalen Apple Earpods im Angebot, so dass ich da auch noch einmal zugeschlagen habe und so richtig gut vergleichen konnte.

Ohrhörer im Überblick
Ohrhörer im Überblick

 

Preise

Am günstigsten sind die ArktisPro Earphones, diese haben im September gerade einmal 9,95 € gekostet, also genau das richtige für den Sport, wo schon mal etwas kaputt gehen kann. Mit einer Preisempfehlung von 29,95 € sind die Sennheiser CX 200 die Teuersten im Vergleich, werden aber bei Amazon zum Beispiel für ca. 25 € verkauft. Die Apple Earphones sind einzeln beim Hersteller für 29 € erhältlich. Bei Amazon und anderen großen Händlern zahlt ihr zum Teil 20 € oder weniger dafür. Die günstigen Ohrstöpsel kamen einfach in einer Plastiktüte daher, die Sennheiser in einer typischen Blisterverpackung und die Earphones in Apple typischer Manier in einer extra designten Schachtel.

Die Ausstattung und Komfort

Die Earpods sind auf den Betrieb am iPhone optimiert, dass heißt, sie integrieren ein Mikrofon, so dass man auch bequem, zum Beispiel im Auto, damit telefonieren kann und bieten eine praktische Fernbedienung, mit der ihr die Lautstärke einstellen könnt, und Musik starten- und stoppen könnt und sogar vor und zurückspringen in der Playliste. Das Sennheiser bietet keinerlei solcher Möglichkeiten, das Set enthält aber verschieden große Adapter, um sie an die Größe der Ohren anpassen zu können. Das günstigste Paar besitzt einen Ein- und Ausschalter, aber keine Möglichkeit, die Lautstärke zu regulieren. Beim Tragekomfort muss ich sagen, dass ich wohl Standard-Ohren habe. Obwohl ich schon öfter gelesen habe, das die Earpods beim Training oder anderer heftiger Bewegung rausfallen, ist mir das praktisch nie passiert. Auch die anderen beiden Ohrhörer sind sicher und angenehm im Ohr.

Das Wichtigste: der Hörtest

Beim Hörtest lassen sich recht deutliche Unterschiede feststellen. Ich habe die Tests mit mehreren Musikstücken durchgeführt, unter anderem einem echten HiFi-Leckerbissen „Don’t give ab“ von P. Gabriel und Kate Bush und einem aktuellen Chart-Titel „Animals“ von M. Garrix. Der günstige Vertreter ist insgesamt etwas lauter und deutlich Bass lastiger. Auf der gegenüberliegenden Seite hat der Sennheiser einen sehr offenen Klang, eine gute Durchzeichnung und die Tiefenstaffelung ist sehr gut. Instrumente werden sauber getrennt und ihr hört unheimlich viele Details. Allerdings ist er für Bassfreunde weniger geeignet. Die Apple Earpods liegend irgendwo dazwischen. Der KLang ist sehr gut und ausgewogen. Details sind gut zu hören und Bässe kommen ebenfalls gut. Er ist leiser, als der ArktisPro, aber mit mehr Bass und Power, als der Sennheiser.

Hier ein kleine Tabelle der Eindrücke. Ich habe keine absoluten Zahlen gewählt, sondern lediglich eine Gewichtung, da der Klangeindruck ja auch immer einen großen Teil subjektiven Empfindens enthält.

Ohrhörer Vergleich
Ohrhörer Vergleich

Fazit

Die drei Ohrhörer haben sehr unterschiedliche Charaktereigenschaften. Der Ohrhörer für Geniesser ist eindeutig der Sennheiser CX 200. Er hat einen ausgewogenen Klang und bietet eine besonders gute Stereo-Wiedergabe. Zudem klingt er sehr natürlich und zeichnet alle Frequenzbereiche gut durch. Die Apple EarPods sind eher Allrounder. Ebenfalls mit einem tollen Klang, der etwas voller wirkt, als beim Sennheiser, der aber Feinheiten nicht ganz so gut wieder gibt. Mit der Fernbedienung und dem Mikro passt er natürlich perfekt zum iPhone aber überzeugt eben auch im Klang. Der ArktisPRO hat ebenfalls seine Berechtigung und zwar vor allem im Sport oder überall, wo schnell mal was kaputt geht. Er lässt auch wenig Außengeräusche durch und passt somit auch gut in laute Umgebungen. Dafür ist er eben beim Klang klar unterlegen. Zwar bassstark, aber auch da ein wenig matschig, also wirklich eher ein Arbeitstier.

PS.: Der ArktisPRO war, während ich das geschrieben habe, nicht mehr verfügbar. Vielleicht kommt er wieder auf den Markt, ansonsten gelten die Aussagen für eine Reihe ähnlich preisiger Ohrhörer genauso.

(die Links führen zum meinem Werbe-Partner Amazon)

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2 Gedanken zu „Test: Ohrhörer für iPhone und Co.“

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