MotoPress Content Editor – WordPress-Content komfortabel gestalten

Drag & Drop Frameworks für WordPress, mit denen sich ein eigenes Layout für die WordPress-Installation erstellen lässt, gibt es inzwischen viele. Der MotoPress Content Editor klinkt sich hingegen in den Standard-WordPress-Editor ein und erweitert so die Möglichkeiten bei der Gestaltung von Inhalten.

Der Weg zum Plugin

MotoPress ist ein kostenpflichtiges Plugin, das mit 29 Dollar schon fast an die Preise eines Drag&Drop Framework heran kommt. Es handelt sich aber um ein Plugin, dass mit nahezu allen Themes zusammen genutzt werden kann. Zunächst muss man es beim Hersteller unter www.getmotopress.com erwerben. Nach dem Download kann man MotoPress innerhalb der WordPress-Installation auf den Server laden, installieren und aktivieren. Anschließend findet man MotoPress im normalen Editor von WordPress, als unübersehbaren Button oberhalb des Eingabefensters.

MP Module einfügen
MP Module einfügen

Mit MotoPress arbeiten

Ruft man nun den Editor von WP auf, um einen neuen Eintrag anzulegen oder einen bestehenden zu bearbeiten, erscheint zunächst die gewohnte Oberfläche. MotoPress schaltet sich erst hinzu, wenn man es wünscht, beziehungsweise benötigt. Nach dem Klick auf den MotoPress Content Editor Button dauert es einen Moment. In dieser Zeit wird das komplexe Framework geladen. Anschließend erscheint ein weitgehend leeres Fenster, an dessen linkem Rand man verschiedene Module von MotoPress erkennt. Es beginnt damit, das man eines der Module auf den Arbeitsbereich zieht, etwa das Title-Modul, um eine Überschrift zu erzeugen.

MP erzeugen
MP erzeugen

WordPress vs. MotoPress Editor

MotoPress wird immer dann interessant, wenn man nicht einfachen Fließtext und ein paar Fotos in einem Post verwendet, sondern etwas mehr gestalten will, ohne sich um den HTML- oder JavaScript-Quelltext selber kümmern zu wollen oder zu können. Schön sieht man das am einfachen Beispiel von Textspalten. Für diese hat WordPress keine Hilfsmittel vorgesehen. In MotoPress zieht man einfach ein weiteres Textfeld an die gleiche Stelle und es wird automatisch ein Spaltenlayout erzeugt. Ebenso erzeugt man mit MotoPress einfach einen Foto-Slider, fügt Videos ein und muss nur den entsprechenden Link eintragen und Buttons sind im Nu integriert, ohne einen Short-Code kennen zu müssen. Zudem lassen sich Standard-WordPress-Widgets mit Hilfe von MotoPress auch direkt in Posts und Seiten nutzen. Vor allem besteht bei allen Bereichen stets die Möglichkeit, diese einfach in der Größe anzupassen und so ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen.

MP in aktion
MP in aktion

Fazit

Zugegeben das MotoPress Content Editor Plugin ist mit 29 Dollar nicht gerade ein Schnäppchen, was Plugins angeht. Doch MotoPress bietet dem Anwender die Möglichkeit seine Posts und Seiten anspruchsvoll zu gestalten, ohne tief in HTML, CSS oder JavScript einzutauchen. Alles lässt sich intuitiv über die einfache Oberfläche steuern. Ein weiterer Vorteil: Man nutzt MotoPress nur wenn man es braucht. Eine einfache Kurznachricht erstellt man mit dem Standard-Editor, erst wenn man wirklich gestalten möchte, kommt das Plugin zum Einsatz. Da MotoPress nicht auf bestimmte Themes festgelegt ist, ist es zudem eine dauerhafte Anschaffung.

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