GymGoal: mehr Erfolg beim Fitness-Training mit der iPhone-App

Als Sportbegeisterter und Fitness-Studio-Gänger habe ich seit langem meine Trainings geplant und ausführlich dokumentiert. Dazu kamen ganz klassisch Stift und Papier zum Einsatz. Ich trainierte dann längere Zeit mit der App „Fit Builder“ fand diese jedoch zu umständlich im täglichen Gebrauch. In einem Video eines schweizer Sportlers entdeckte ich dann die App „GymGoal“ die er selber benutzte und probierte sie aus und bin bei GymGoal geblieben.

Die erste App „Fit Builder“ bietet einen riesigen Umfang an Übungen und Trainingsplänen. Die englische Sprache ist dabei kaum ein Hindernis, findet man im internet die meisten Infos zu Übungen ja ebenfalls in englischer Sprache. Was mich jedoch bewogen hat, von der App Abstand zu nehmen, war die Tatsache, dass es etwa umständlich war, die gerade genutzten Trainingspläne während des Trainings „mal schell“ zu ändern. So lange ein Studio leer ist und alle Geräte, die man nutzt schnell frei werden kein Problem. Aber wenn ihr wie ich, immer direkt nach der Arbeit ins Studio geht, wenn es am vollsten ist, scheitert ihr mit der, ansonsten wirklich tollen App „Fit Builder“.

Zweiter Versuch

Wie gesagt habe ich dann GymnGoal entdeckt. Die App hat mir von Anfang an gefallen. Sie ist nicht nur ein deutscher Sprache erhältlich, sondern ist auch extrem übersichtlich und mit relativ großen Bedienelementen im Studio schnell zu bedienen. Die Anzahl der Geräte und Übungen ist bei weitem kleiner als bei Fit Builder, aber für die meisten Standard-Geräte findet sich eine Entsprechung, ansonsten erstellt ihr selber schnell einen eigenen Geräte-/Übungs-Eintrag.

Auch während des Trainings ist GymGoal super gut zu handhaben. Vor dem Start wählt ihr einen Trainingsplan aus (eine Reihe fertiger Pläne ist vorhanden, ich bastele mir aber eigenen Pläne in Ruhe zu Hause, die genau meinen Bedürfnissen entsprechen). Sobald ihr „Notieren“ wählt, beginnt die App die Trainingszeit aufzuzeichnen. Nun sind die Übungen der Reihe nach aufgelistet. Führt ihr eine Übung durch, aktiviert ihr den Schieberegler. Die App zeigt euch die Werte des letzten Trainings an und ihr könnt die Gewichte anpassen. Zusätzlich werden die Gewichte und Wiederholungszahlen der letzten 4 ! Trainings angezeigt, was ich für einen riesen Vorteil gegenüber der Konkurrenz halte. Habt ihr euer Ziel erreicht und Gewichte und Wiederholungen wie im letzten Training geschafft, geht ihr einfach zur nächsten Übung über.

Haben sich die Werte verändert, tippt ihr die aktuellen ein. Ist das nächste Gerät belegt, das im Plan steht, könnt ihr dies überspringen und kehrt später zu dem Eintrag zurück. Andere Option: ihr nehmt eine Ersatzübung. Dazu wählt ihr das Zahnrad-Symbol. Ihr könnt nun Wählen zwischen „Übung austauschen“ und damit eine andere Übung für das trainierte Körperteil wählen, für die zum Beispiel gerade ein Gerät frei geworden ist. Zweite Variante: ihr fügt eine zusätzliche Übung ein, hierbei könnt ihr zwischen allen Körperteilen wählen. Drittens: ihr beendet das Training vorzeitig.

GymGoal 2

Das ist die Anwendung, wie ich GymGoal nutze. Zusätzlich stehen ausführliche Auswertungen zur Verfügung, für die Gewichte oder eure Körpermasse. Verschiedene Rechner zeigen den BMI, Maximalgewichte, Grundumsatz und anderes, was man schnell mal Zwischendurch wissen möchte.

Insgesamt finde ich GymGoal einfach klasse und das beste Programm, das ich bisher zu diesem Zweck getestet habe. Einfach in der Handhabung und super praktisch im Studio, was für mich das wichtigste ist.

Wer möchte, kann die Funktionen von GymGoal einmal mit der eingeschränkten Free-Edition testen:
GymGoal Free - Maryna Kolokolkina

2 Gedanken zu „GymGoal: mehr Erfolg beim Fitness-Training mit der iPhone-App“

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