Wasserzeichen mit Watermark FX

Letzte Woche habe ich auf der Aktionsseite von AppyFridays das Programm Watermark FX entdeckt, dass dort verbilligt angeboten worden war. Die Features hörten sich interessant an und so habe ich das Programm gekauft und einmal für euch ausprobiert.

Watermark FX bietet zunächst einmal drei Varianten von Wasserzeichen, die einzeln oder in Kombination verwendet werden können: den einfachen Text, das Logo, und Linien. Die einfachste Variante, die Fotos vor einer ungewünschten Verwendung zu schützen ist das markieren mit Linien. Vier Linienmuster stehen zur Auswahl, die ihr in der Sichtbarkeit und der Farbe anpassen könnt. Damit wird das Foto zwar unbrauchbar für andere Nutzung, aber der Werbeeffekt ist gleich null. Dafür dient das Einfügen eins Logos oder irgend eines anderen Bildes als Wasserzeichen. Das Logo könnt ihr in drei Größen einfügen und ebenfalls wieder die Sichtbarkeit anpassen. Als Platz stehen dafür die vier Ecken und eine zentrierte Darstellung zur Verfügung. Über das Textfeld könnt ihr weitere Informationen, wie Copyright, Jahr, Internetseiten und so weiter hinzufügen. Der Text kann in vier Größen hinzugefügt werden, wobei die Sichtbarkeit und Farbe angepasst werden können. Für die Positionierung stehen sieben Stellen zur Verfügung.

In der Praxis
Bis dahin hören sich die Optionen sehr gut an. Eine sehr sichere Markierung bei gleichzeitiger Information des Betrachters ist gegeben. Doch hier taucht der erste Haken auf: es fehlt eine Vorschau. Zwar werden das oder die Bilder im Fenster angezeigt, jedoch ohne die konfigurierten Wasserzeichen – die Fotos stehen dort lediglich zur Auswahl bereit. So muss man beim Erstellen eines Wasserzeichens immer etwas tüfteln und mehrmals probieren, bis man das optimale Ergebnis erreicht. Der zweite Haken folgt sogleich.
So schön und sauber das Wasserzeichen hinterher auch aussieht, so unpraktisch ist die Programmierung geraten: es gibt keine Möglichkeit der Speicherung. Richtig gehört! Weder werden die Einstellungen beim Beenden gespeichert und beim nächsten Mal wieder geladen, noch gibt es die Möglichkeit eigene Presets zu erstellen. Die sehr positiven Ansätze des Programms, vor allem durch die Kombination der drei Methoden werden so leider unnütz. Wer will schon jedes Mal für ein paar wenige Fotos alles neu konfigurieren?

Hilflos
Da hilft es dann auch wenig, dass Watermark FX zusätzlich auch die Option besitzt, den Namen von Fotos , sowie ihre Größe zu ändern und das Ausgabeformat anzupassen.
Eindeutig haben die Entwickler die Chance vertan, ein super Programm für diesen Zweck zu programmieren, einfach in dem sie es verpasst haben, die praxisgerechte Speichermöglichkeit mit anzubieten. Dafür sind auch die aktuellen 3,59 € zu teuer.

Watermark FX

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