Meine Werkzeugkiste – Teil 9: VirtualBox

Heute geht es in meiner Werkzeugkiste mal wieder um eine kostenlose Software: VirtualBox. Mit dieser Virtualisierungssoftware lassen sich nicht nur Windows und Linux unter Mac OS X betreiben, sondern auch ein weiteres Mac OS X, zum Beispiel als Testumgebung.

VirtualBox ist eine Virtualisierungssoftware, die inzwischen unter der Flagge von Oracle segelt. Dennoch ist Sie für den Privatgebrauch kostenlos nutzbar. Während in ersten Versionen der Software der Komfort gegenüber zum Beispiel VMWare deutlich zurück lag, hat sich das seit langem gebessert.

Will man ein weiteres Betriebssystem auf seinem Rechner nutzen, startet man den Assistenten zur Erstellung einer virtuellen Maschine. Dieser leitet einen durch den Vorgang und fragt den Namen, das zu installierende Betriebssystem, den Arbeitsspeicher, die Festplatte (Größe, Speicherort und Art) ab und erzeugt eine neue virtuelle Maschine (VM). Startet man diese neue VM, öffnet sich der Startassistent, der durch die Installation und Einrichtung führt. Als Installationsmedium kommen echte CD/DVD genau so in Frage, wie ISO-Images, die man für Linux ja ohnehin zumeist direkt aus dem Netz herunter lädt.

Die Besonderheit von VirtualBox: im Gegensatz zu VMWare und Parallels installiert VirtualBox auch Desktop-Versionen älterer Mac OS X Versionen.

Dort war von Apple lediglich die Server-Variante legitimiert für den Einsatz in virtuellen Umgebungen. VirtualBox zeigt zwar im Assistenten nur Mac OS X Server als Betriebssystem an, eine normale Desktop-Version lässt sich dennoch installieren.
Im aktuellen Stand kommt mir persönlich VirtualBox etwas schneller vor, als VMWare, allerdings ist der Datenaustausch zwischen Original-System und virtueller Maschine bei VMWare deutlich einfacher.

Dafür ist VirtualBox auch kostenlos und gerade für Gelegenheitsnutzer sicher erste Wahl.

Hier gehts zur Homepage von VirtualBox.org

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