Meine Werkzeugkiste – Teil 2: Bean – das Schreibprogramm

Neuer Montag – neues Programm. Wie jeden Montag möchte ich heute wieder ein Programm vorstellen, mit dem ich häufig, ja regelmäßig, genauer gesagt, jeden Tag arbeite. Es handelt sich um den Texteditor Bean.

Bean begleitet mich seit etwas über 2 Jahren und hat weitgehend andere Textprogramme ersetzt. Bean ist als OpenSource Software kostenlos auf der Projekthomepage erhältlich. Zwar bietet es nicht den Funktionsumfang, wie etwa MS Office oder OpenOffice, aber um effektiv Texte zu schreiben, ist es genau das richtige Programm. Die wichtigsten Formatierungsoptionen sind dabei natürlich vorhanden, so dass sich auch „schöne“ Texte erstellen lassen. Ziel ist jedoch die schnelle Texterfassung, wozu auch ein schneller Programmstart gehört. Beides beherrscht Bean perfekt.

Für Textarbeiter sind die Statistiken für Wörter und Buchstaben interessant, die das Programm einblendet. Auch wenn das gesamte Arbeitsfenster und das Menü eher spärlich belegt sind, bietet Bean dennoch eine ganze Reihe Formatierungsmöglichkeiten, die über das Menü oder Tastenkürzel erreichbar sind.

Zum guten Ton gehören natürlich Im- und Export-Optionen. Da bietet Bean Unterstützung für diverse aktuelle Office Formate (odt, doc, docx) und beherrscht neben RTF auch RTDF mit eingebundenen Bildern. Da auch reine Textdateien zerstörungsfrei gelesen und geschrieben werden, kann man auch schon mal HTML- oder PHP-Dateien damit bearbeiten.

Seit dem ich Bean benutzte hat daher Text Edit ausgedient, was ohnehin nie ganz oben auf der Liste stand. Aber auch oder gerade MS Word rufe ich nur noch sehr selten bei bereits vorhandenen Dokumenten auf. Erst umfangreichere Aufgaben überlasse ich dann anderen Programmen. Das sind dann meist Layout-Aufgaben, denen Word allerdings ebenfalls nicht gewachsen ist.

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